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| de:models:a1200 [2026/10/12 01:53] – Stefan Bloch | de:models:a1200 [2026/10/12 01:57] (aktuell) – Stefan Bloch | ||
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| Der Amiga 1200 (A1200) war das letzte große Aufbäumen einer Computer-Dynastie, | Der Amiga 1200 (A1200) war das letzte große Aufbäumen einer Computer-Dynastie, | ||
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| Das Gehäusedesign des A1200 blieb dem erfolgreichen Vorgänger treu: Ein kompakter All-in-one-Tastaturcomputer, | Das Gehäusedesign des A1200 blieb dem erfolgreichen Vorgänger treu: Ein kompakter All-in-one-Tastaturcomputer, | ||
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| Unter der Haube arbeitete eine mit 14 MHz getaktete Motorola 68EC020-CPU, | Unter der Haube arbeitete eine mit 14 MHz getaktete Motorola 68EC020-CPU, | ||
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| Der Start im Weihnachtsgeschäft 1992 war ein gigantischer Erfolg; die Nachfrage überstieg das Angebot bei Weitem. Spiele wie Alien Breed 3D oder Super Stardust zeigten die Stärke der AGA-Grafik. Auch die Demoszene nutzte die Hardware für komplexe Echtzeit-3D-Vektorgrafiken aus. | Der Start im Weihnachtsgeschäft 1992 war ein gigantischer Erfolg; die Nachfrage überstieg das Angebot bei Weitem. Spiele wie Alien Breed 3D oder Super Stardust zeigten die Stärke der AGA-Grafik. Auch die Demoszene nutzte die Hardware für komplexe Echtzeit-3D-Vektorgrafiken aus. | ||
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| Doch bei Commodore tobte ein finanzieller Sturm. Jahrelange Fehlentscheidungen des Managements und das Verschlafen des Trends hin zu rein CPU-basierten 3D-Spielen wie Doom brachten das Unternehmen an den Abgrund. Im April 1994 meldete Commodore Konkurs an. Die Produktion des A1200 wurde abrupt gestoppt. | Doch bei Commodore tobte ein finanzieller Sturm. Jahrelange Fehlentscheidungen des Managements und das Verschlafen des Trends hin zu rein CPU-basierten 3D-Spielen wie Doom brachten das Unternehmen an den Abgrund. Im April 1994 meldete Commodore Konkurs an. Die Produktion des A1200 wurde abrupt gestoppt. | ||
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| 1995 erwarb der deutsche PC-Hersteller Escom die Konkursmasse und ließ den Amiga 1200 mit dem leicht verbesserten AmigaOS 3.1 neu produzieren. Doch der Versuch scheiterte. Aufgrund von Bauteilmangel mussten modifizierte PC-Diskettenlaufwerke verbaut werden, was zu Inkompatibilitäten führte. Zudem war Windows 95 bereits meilenweit enteilt. 1996 musste auch Escom Insolvenz anmelden. | 1995 erwarb der deutsche PC-Hersteller Escom die Konkursmasse und ließ den Amiga 1200 mit dem leicht verbesserten AmigaOS 3.1 neu produzieren. Doch der Versuch scheiterte. Aufgrund von Bauteilmangel mussten modifizierte PC-Diskettenlaufwerke verbaut werden, was zu Inkompatibilitäten führte. Zudem war Windows 95 bereits meilenweit enteilt. 1996 musste auch Escom Insolvenz anmelden. | ||
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| Anstatt jedoch zu verschwinden, | Anstatt jedoch zu verschwinden, | ||
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| Heute ist der Amiga 1200 dank einer weltweiten Retro-Welle lebendiger denn je. Moderne Enthusiasten nutzen den IDE-Port für lautlose SD-Karten, integrieren WLAN-Karten über den PCMCIA-Slot und verbauen hochentwickelte FPGA-Beschleunigerkarten. Neue Gehäuse werden nachproduziert, | Heute ist der Amiga 1200 dank einer weltweiten Retro-Welle lebendiger denn je. Moderne Enthusiasten nutzen den IDE-Port für lautlose SD-Karten, integrieren WLAN-Karten über den PCMCIA-Slot und verbauen hochentwickelte FPGA-Beschleunigerkarten. Neue Gehäuse werden nachproduziert, | ||